GERBSTOFFE UND MATERIALIEN

HOLZWOLLE FÜR DEN NECK

SCHAUM MODELLE

SCHAUM KOPFE

KÖRPER NACHSCHNEIDEN

Früher wurden die Häute gegerbt und danach mit Arcenicum eingerieben. Seife oder Arcenicum Pulver wurden benutzt, um die Häute vor Fraß zu schützen. Aufgrund ihrer gesundheitsschädlichen Wirkung auf den Präparator wurden diese Mittel inzwischen durch andere, weniger schädliche Mittel ersetzt.

Für die Konservierung und Aufbewahrung von Häuten benutzt man weiterhin das alte Verfahren, nämlich Alaun mit Ameisensäure in Wasser aufgelöst.

Diese Mischung bewahrt man in einem Plastikfass auf. Wenn Alaun richtig aufgelöst ist, kann man die Häute im Fass einlegen. Ein anderes Verfahren, welches genauso effizient ist, ist die Benutzung von Alkohol (Ethanol 90% oder Isopropyl). Den Alkohol einfach in ein Fass gießen. Beide Mittel bezwecken das Abtöten von Bakterien.

Einmal konserviert kann man die Häute Jahrzehnte lang aufbewahren.
Nach der Konservierung wird die Haut
gereinigt und Fleisch und Fett werden
entfernt. 

Danach wird das eigentliche Konservierungsmittel benutzt. Diese Mittel schützen das Präparat gegen Pilzbefall und Fraß durch Kleidermotten, und gewährleisten eine lange Lebensdauer des Präparats.

Verschiedene Mittel sind verfügbar. Konservierungsmittel speziell für Vögel und Säugetiere, sowie Konservierungsmittel für Säugetiere mit dicker Haut.

Wenn ein Präparat richtig gepflegt wird, kann es leicht 50 Jahre überdauern.
Es gibt Präparate des 19. Jahrhunderts, die noch immer gut aussehen.
Die Körper kann man aus PU Schaum, Stryofoam oder Holzwolle, die man mit Ton oder Epoxy (Zwei-Komponente-Ton) bekleidet, formen.


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